Christof Nardin
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Wien Museum—Sex in Wien

Amouröse Abenteuer haben in Wien Tradition. Viele davon waren legal, einige fanden jedoch aus unterschiedlichsten Gründen im Verborgenen statt. Die Ausstellung im Wien Museum illustriert die Geschichte der Sexualität in Wien: Je größer die Stadt wurde, desto mehr Freiräume gab es, die Anonymität und Erfüllung sexueller Wünsche möglich machten. Die Schau gliedert sich in 3 Hauptkapitel »Vor dem Sex«, »Beim Sex« und »Nach dem Sex« und geht unter anderem den Fagen nach, welche Arten von sexuellem Begehren offen ausgelebt werden konnten, welche nur im Verborgenen, und welche Konsequenzen man fürchten musste, wenn man erwischt wurde. Fest steht: In den Schlafzimmern, dunklen Ecken und Bordellen Wiens ging es heiß her.

 

Die Idee zur Ausstellung kommt von Matti Bunzl, Direktor des Wien Museums; Kuratiert wurde die Ausstellung von Andreas Brunner, Frauke Kreutler, Michaela Lindinger, Gerhard Milchram, Martina Nußbaumer, Hannes Sulzenbacher; Ausstellungsarchitektur: koerdtutech; Ausstellunsgrafik, Kataloggestaltung und Werbemedien: Bueronardin