Christof Nardin
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Wien Museum—Der Ring

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Zum 150 jährigen Jubiläum der Wiener Ringstraße zeigt das Wien Museum noch nie gezeigte Pläne, Entwürfe, Modelle und Fotografien. Sie schildern das Nebeneinander von Alt- und Neu-Wien, Baustellen und Brachland, Abbruch und Neubau. Dahinter wird eine Gesellschaft im Umbruch sichtbar: Die Ringstraße wurde zur Bühne des Bürgertums, das gegenüber der Aristokratie an politischer, wirtschaftlicher und kultureller Bedeutung gewann und die letzten Jahrzehnte der Donaumonarchie entscheidend mitprägte.

Die Ausstellung und der Katalog spüren den Ursprüngen dieser monumentalen Stadt-Idee nach, präsentiert die zentralen Akteure der Stadterweiterung, zeigt Fotografen bei der Dokumentation der Stadtbefestigung und die Demolierung der Basteien, blickt auf und hinter die Fassaden der ersten Ringstraßenpaläste und begibt sich auf wichtige Großbaustellen. Darüber hinaus wird auch die positive Neubewertung der Ringstraße seit den 1960er-Jahren skizziert und der Frage nach dem Stellenwert dieses einzigartigen Straßenzugs für das Wien der Gegenwart nachgegangen.

 

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Kuratiert wurde die Ausstellung von Andreas Nierhaus; Architektur: MVD Austria (Irina Koerdt, Sanja Utech); Ausstellungsgrafik, Katalog und Werbemedien stammen aus dem Bueronardin