Christof Nardin
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Wien Museum—Besetzt!

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»Die Arena-Besetzung war unser 1968«, erinnert sich eine Besetzerin, »ein anarchischer Freiraum, der Energien und Fantasien freisetzte«. Gefordert wird ein selbstverwaltetes Kulturzentrum ohne Bevormundung, und zwar »Hier, jetzt und für alle!«. Die Konfrontation ist grundlegend, radikal werden die politischen Verhältnisse in Frage gestellt: Wem gehört die Stadt? Wer bestimmt? Was ist Kultur?

Die Ausstellung stellt Fragen nach den politischen Visionen und Erfolgen der BesetzerInnen verschiedener Generationen. Sie fragt nach der Aktualität der Forderungen und behandelt auch die Mühen ihrer praktischen Umsetzung, die Taktiken der Konfliktparteien sowie die Rolle der Medien.

Wir haben uns für Werbemedien und Ausstellungskatalog an der Ästhetik der unterschiedlichen Bewegungen bedient ohne diese zu kopieren. Schrille Farben, rauhe Oberflächen, Spuren einfacher Vervielfätigungstechniken integriert in das Erscheinungsbild des Wien Museum.